Donnerstag, 22. September 2011

Der Bundestag, die Christen und der Papst

Als mein Freund interessiert die Rede vom Papst im Bundestag im Liveticker anstellte, dachte ich mir noch: Ich möchte es nicht sehen
Ich änderte meine Meinung erst, als einer der Politiker (ich verwechsel die immer und verzichte deshalb auf Namen. Wer es gesehen hat, weiß wen ich meine)
davon sprach, dass die Christen im dritten Reich nicht so aufmerksam waren, wie sie hätten sein müssen, wollte ich natürlich wissen, wie das ausgeht. Ich mich also ebenfalls hingesetzt und mitgeguckt. Leider ist keiner noch einmal darauf eingangen, aber der Rest war auch in Ordnung zum Anschauen.

Spannend, Spannend wurde es und ich hätte mir zum vollkommenen Glück nur noch Popcorn gewünscht. Bitte liebe Leute, wählt das zum besten Live - Comedy -Act, denn genau das war es nämlich. Ich bin noch bei keiner Rede so kurz vor dem Lach-Erstickungstod gewesen.
Trotzdem - Die Rede vom Papst war lohnenswert. Das meine ich ernst. Wirklich - also schaut mich nicht so an. Ich stimme darin überein, dass sie intelligent aufgezogen war.
Dazu muss man kein Christ sein. Also sage ich mit Inbrunst: ich fand die Rede sehr gelungen, die der Vater vorgetragen hat. Zum Glück haben die Leute, die den Text verfassten, darauf geachtet, dass man besser nicht zu politisch an die Sache herangeht. 1:0 für die Christen.
Aber deswegen schreibe ich diesen Blogeintrag nicht. Mein Ansinnen ist ein ganz anderes.
Wir haben nun per Livestream gesehen, wie die Stimmung im Saal war und die lieben Kameras, die direkt auf die Politiker und die Rabbiner und die Bischöfe? zeigten, erweckten in mir das Gefühl, dass das nur eine Verarschung mehr auf der Liste der besten Veralberungstaktiken ist.
Sehr gut gemacht, lieber Bundestag und ihr ach so tollen Religionsvertreter. Ihr bekommt von mir ein glattes: FAIL.
Bestimmt fragt ihr euch warum?
Ich fragte mich, als ich die Gesichter sah, wieviele Leute von den Politikern bestochen oder gezwungen wurden, dorthin zu gehen? Das Interesse war meines Erachtens nach nicht wirklich da oder nur peripher. Immer wieder gab es Szenen, wo in der Rede die schläfrige Situation aufgelockert wurde, wo man das Gefühl hatte, der Papst musste eine Ohrfeige verpassen, damit nicht noch alle Ränge einschlafen.
Aber nach ein oder zwei Scherzen reagierten doch genug, um nicht zu offenbaren, wie wenig Lust auf diesen Besuch stand.

Folgende Dinge sind meinem geübten Auge aufgefallen: a) Einige Politiker, die ernsthaft gegen die Müdigkeit ankämpften oder an die Decke starrten.
b)Ein Mann der das Iphone mitten in der Rede zückte. Was phänomenal war, ich war versucht den Tweet zu finden, den er geschrieben hat.
c) Leute, die anfingen miteinander zu diskutieren und sich gegenseitig Sachen zu erklären.

Das schärfste war jedoch, als das Bild auf die beiden Rabbiner gingen, die offen eingenickt waren, obwohl der rechte von beiden sich immer wieder bemühte Aufrecht zu sitzen. Man mag diesem Rabbiner immerhin Willen unterstellen.
Weiterhin fielen mir die "Söhne der Kirche auf", wo die Hälfte entweder in Gebete versunken war oder tatsächlich schlief. So genau kann man das bei den Christen ja nicht sagen - aber es ist doch eine ziemliche Farce gewesen - und immer wieder folgten von mir und meinem Freund kleine Sticheleien. Zwei kleine Beispiele: "Der Politiker hat doch bestimmt gerade einen Zettel geschrieben, wo draufstand: "Das Nachsitzen habe ich mir aber anders vorgestellt ...""
So oder so ähnlich kam es herüber, als er seinen Block zu sich drehte und eine kurze Notiz darauf festhielt. Leider konnten wir nicht entdecken, wem er den Zettel zukommen ließ. Ich hatte unweigerlich das Bild von einer Schulstunde im Kopf. Der Lehrer erzählt und erzählt und die Kinder machen, was sie wollen.
Das zweite Beispiel bezog sich auf die Aussage zur grünen These des Papstes, der in seiner Rede ja verankerte, dass man Mensch und Umwelt nicht mehr von einander trennen kann und wir langsam erkennen müssen, dass es keinen anderen Weg mehr gibt, als auf unsere Umwelt acht zu geben. Ich fand auch nicht, dass er Werbung für die grünen gemacht hätte.
Recht hat er - das geht nicht. Also war die Frage "Haben wir einen Öko-Papst" von meinem Freund doch mehr liebevoll gemeint.
Meine Aussage: "Wie meinst du das denn? Wird der jetzt auch wiederverwertet?", wirkte viel mehr garstig.
Alles in allem eine Comedy, die man wirklich nur mit Popcorn und genügend Unglauben überstehen konnte, sonst hätte man sich in die Ecke begeben müssen, um sich zu schämen und zu heulen. Der Papst war so willkommen im Bundestag, dass fast 40 Abgeordnete artig im schnarchenden Tonfall mitbeteten und ein Idiot sogar den Saal verließ, dabei hat er doch verpasst, wie seine eigene Partei gelobt wurde. An diesen Politiker, an dieser Stelle ein besonderes: FAIL! Extra von mir. Ich hoffe er freut sich auf das Video, dass ihm zugeschickt werden wird. Thumbs up - für diese Idee.
Wie gut, dass ich kein Christ bin und das mit genügend Humor nehmen durfte.

In diesem Sinne wünsche ich euch frohes Lesen und bis bald

eure Teleri

Montag, 20. Juni 2011

Wenn aus dem Kamikazetippmarathon der Typing-Tales wird

Typing-Tales

Sicherlich können sich einige noch daran erinnern, dass ich ebenso wie die liebe Midna einen Schreibmarathon entworfen habe und das sogar noch, bevor ihr erster auftauchte ^^
Ich dachte mir daher, dass es auch einmal wieder Zeit wird meinen Marathon auszurufen und zwar für den 02. Juli 2011 und den 03. Juli 2011. Er beginnt jeweils um 12 Uhr und läuf bis Mitternacht und jeder darf entscheiden, wie lange, wann, wo, auf welchem Medium (Papier, Rechner, Schreibmaschine) er das tut. Wichtig ist nur, dass ihr wieder über Twitterhashtag: #typetal fleißig eure Fortschritte postet oder aber in eurem Blog - am besten beides, weil bei Twitter hat man ja ne Zeichenzahlbegrenzung.

Ja, dann möchte ich euch den dazugehörigen Banner präsentieren und hoffe ihr werdet nächstes Wochenende dabei sein ;-)
Photobucket

Viele liebe Grüße
eure Teleri

Sonntag, 19. Juni 2011

Das Ende des 3. Highway - Write - A - Thon

 Der 3. Highway Write - A - Thon ist zu Ende
Teilnehmer waren diesesmal:

Hallo ihr Lieben

eigentlich müsste ich jetzt noch ein viertes Update machen, aber ich dachte mir ich fasse mal alles zusammen, was ich heute gemacht habe, da die Zeit ebenfalls vorbei ist und ich nun sagen kann, dass nachdem ich in den ersten zwei Stunden Probleme hatte in die Korrektur hineinzufinden und tausend Dinge nebenbei gemacht habe, ich endlich den Knackpunkt gefunden hatte, nachdem ich Musik angeschalten habe und mich plötzlich wieder konzentrieren konnte.

Ich habe meine Zeit dem Roman: "Die Mächte des stillen Gartens" gewidmet und ich finde, nachdem ich mich mit der Korrektur duelliert habe und es gegen 17:  36 geschafft hatte, endlich damit fertig zu werden, habe ich angefangen zu schreiben:

Das Kapitel 3, dass ich dann angefangen habe, heißt Enbardion. Doch was oder wer das ist, das werdet ihr wohl im Buch selbst herausfinden müssen.
Jedenfalls möchte ich euch dieses Mal einen Schmakerl auf das Buch geben:

Ein Teil der Entstehungsgeschichte:  
Asteria blickte ihn an und presste die Lippen zusammen. „Am Anfang gab es diese Welt, die sich  Gairdrin nennt, nicht. Die Göttin des Lebens und der bleiche König, wie ihr ihn ruft, wurden von den Sonnenschöpfern auf diese Welt geschickt, um sie zu bewohnen.
Als sie ihr neues Zuhause sahen, waren beide wie verzaubert von dem Planeten. Doch sie mussten ihre neue Heimat erst einrichten.
 Zuerst musste der Tod über die heißen Vulkane ziehen, damit sie nicht mehr Feuer spien. Hiernach pflanzte die Göttin des Lebens ihr Samenkorn in den Boden.
So wurde das Grün dieser Welt erschaffen. Doch dieser Planet war zu warm, um das Grün lange zu erhalten und die Göttin weinte. Sie weinte die Bäche, die Seen und die Meere. Als der bleiche König vor Kummer ebenfalls zu trauern begann, stießen die Berge aus dem Wasser heraus. Die Kontinente und Inseln entstanden.
So war es schon viel schöner, doch über die Jahrtausende wurde es sehr still auf diesem Planeten. Sie wollten Kinder, die das Land lieben und pflegen würden.
So entstanden die Elfen, die Cianiten und die Tiere, um nur einige der Beispiele zu nennen. Im Buch der Schöpfung stehen dann mehr als drei Seiten mit Geschöpfen voll, die von den Göttern geschaffen wurden, aber das ist jetzt nicht der Sinn der Erzählung.“, unterbrach Asteria ihre Erklärung und sah Caledwyn an.
„Also weiter: Doch mit jeder neuen Schöpfung fielen neue Blutstropfen auf die Erde und es begannen sich andere Formen zu bilden. Die Menschen entstanden frei von der Erziehung der Götter und so musste eine Lösung geschaffen werden, denn auch wenn der Mensch nie ein Wunschkind der Götter gewesen ist, so waren es dennoch ihre Kinder. Als sie entdeckte, dass die Menschen anders als ihre anderen Sprösslinge sterblich waren, mussten sie so lange beschützt werden, wie der natürliche Tod nicht erfolgte, denn durch die Sterblichkeit passierte es sehr oft, dass ein Mensch vor seiner Zeit starb.
Da so viele ihrer Kinder unachtsam waren, bat die Göttin des Lebens ihren Gatten um Hilfe.
So wurden die Elfen und die Cianiten vereint. Nun sind wir Hüter, diejenigen, die die unfreiwillige Schöpfung Mensch leiten und sie so lange am Leben erhalten, wie ihre Zeit nicht durch die natürliche Kraft beendet wird. Wir sind also vor euch entstanden, wurden von Göttern unterwiesen, und sollen euch den Weg weisen bis in den Tod hinein und anders als ihr es euren Ehepartnern versprecht bleiben wir auf ewig an euch gebunden, ob ihr uns nun gefallt oder nicht.“, die Elfe hatte die wahre Entstehungsgeschichte erzählt.
Caledwyn schnaubte verächtlich: „Natürlich, das passt zu eurer Aufgabe, dass ihr uns nur als Komposthaufen betrachtet.“
„Das ist gar nicht wahr. Ihr seid kein Komposthaufen. Ihr seid aus den Göttern entstanden und gleichzeitig aus uns, aus den Tieren, aus den Cianiten und jedem Geschöpf, dass neben euch noch existiert. Die Blutalben und Zombies wiedersprechen der natürlichen Ordnung. Sie sind nicht aus der Kraft der Natur und der Vereinigung von Gott und Göttin entstanden.
Der Mensch auf Umwegen allerdings schon. Wir wollen euch nur leiten! Wir sollen euch unterweisen – und genau damit solche Diskussionen nicht entfachen, sollten wir uns euch gar nicht  erst zeigen.“

Mein Fazit:  Überarbeitet: Kapitel 2 - 7 1/2 Seiten und 3.956 Worten 
                                          (ich musste alles noch einmal      abtippen, um die Übersicht zu behalten)
                    Geschrieben:  Kapitel 3 -  3 Seiten mit 1.362 Worten  und es heißt "Enbardion"
                    Gesamtwortanzahl: 5.318 Worte

Eigenurteil: Ich habe trotz meiner Anfangsschwierigkeiten beim korrigieren und später auch bei dem Kapitelanfang doch noch sehr viel geschafft. Ich denke über 5.000 Worte können sich sehen lassen. :)

liebe Grüße
eure Teleri
                   

3. Highway Write - A - thon - Update

1.   3. Update
Beginn:  16: 38

Thema: Die Mächte des stillen Gartens
Arbeit: Überarbeitung
Seitenanzahl: 7  1/2 Seiten

Geschafft:  17:09 Seite  Seite 6 beendet und Seite 7 angefangen

Jetzt ist die Situation endlich vorbei und ich habe tatsächlich einen sehr interessanten Aspekt eingebaut, die dem Leser eine Menge Fantasie lässt ^^
Das ist echt schön.

Lieblingssatz: Tolvan musste sich fühlen, als würde Swara tatsächlich auf den dunklen Pfuhl seiner Seele blicken.

Ja, zwölfjährige Mädchen können verdammt dämonisch sein.

17: 33 Kapitel 2 ist komplett überarbeitet und hat 7 ½ Seiten aufzuweisen.

Es besitzt 3 956 Wörter und damit zum Schluss ein Lieblingssatz aus 7 und der Hälfte von Seite 8.

Lieblingssatz: Asteria dachte auch zum ersten Mal darüber nach, ob es so etwas wie eine Kündigung in ihrer Berufssituation gab

Ende: 17: 36

3. Highway Write - A - thon

1. Update

Beginn: 12:37

Thema: Die Mächte des stillen Gartens
Arbeit: Überarbeitung
Seitenanzahl: 1 Seite


Geschafft: 12: 55 Uhr – erste Bilanz: Der Betaleser war grausam. Ich verstehe durch sein herausstreichen meine Sätze nimmer. Nicht einmal eine Seite geschafft.

Nach 13: 41 – ich hänge an einem Vergleich … bin immer noch nicht bei einer Seite.

14:38 – Seite eins geschafft und Seite zwei begonnen: 627 Wörter

nach 2 h : 04 min

Lieblingssatz: Es war selten, dass Caledwyn sich dazu hinreißen ließ, Swara gegenüber ausfällig zu werden und wenn es doch einmal geschah, dann lagen Schwierigkeiten in der Luft. Letztes Jahr hieß es: Schlechte Auftragslage und dieses Jahr erschien Tolvan in Gestalt einer Schwierigkeiten.

Ende: 14: 38

2. Update

Beginn: 14: 39

Thema: Die Mächte des stillen Gartens
Arbeit: Überarbeitung
Seitenanzahl: 5 Seiten - 6. angefangen

Geschafft: 15: 13 – Seite 2 – endlich fertig, war wesentlich besser als Seite 1.
geschriebene Worte: 1064

Lieblingssatz: „Der wird über die Jahre auch nicht schöner“

15: 41 Seite 3 – geschafft und ging schneller als 2 ^^, so ist es in Ordnung.
geschriebene Worte: 1531

Lieblingssatz:“ Man könnte behaupten, die natürliche Ordnung will, dass wir das tun“

16:06 Seite 4 in Seite 5 hinein – hach ja, kaum Änderungen <3 so macht das Überarbeiten Spaß – aber ich hab noch einiges vor.
geschriebene Worte: jetzt bei 2096 Worten.

Lieblingssatz: „Es ist mein voller Ernst, Tolvan. Sie ist seit ihrer Geburt verflucht“
„Bin ich das?“, fragte Swara verwirrt.

Seite 5: auch endlich überarbeitet, war ein bisschen schwieriger, weil ich noch einige Erklärungen einbinden musste, aber die machen das Kapitel sauberer und langsamer, irgendwie ruhiger <3

geschriebene Worte: Es sind jetzt insgesamt 2579 Worte

Lieblingssatz aus Seite 5: „Wenn du mich auf den Arm nehmen willst, Bursche, dann werde ich dir zeigen, was ich sonst mit Leuten wie dir anstelle“, knurrte er. Sein Unterton ließ in allen Köpfen eine Ahnung von Knochenbrüchen und anderen schlimmen Dingen entstehen.

Ist Tolvan nicht herzallerliebst?

Ende: 16: 38

Sonntag, 22. Mai 2011

2. Highway - write - a - thon

Nach dem diesen Highway - write-a - thon hatten wir sogar mehr Teilnehmer

1. Midna - die diesen Schreibmarathon initiert hat.
2. PhoebeSnape - die Schwester unserer Initiatorin
3. Elurya - eine ganze liebe Freundin
4. Gespenstergewitter - mein liebstes Brujatier
5. Satansbratn
6. Kathys Song
7. Storm X Padme
8. Ich - Christine Toulon

Was habe ich geschrieben?

1. von 12:30 - 17:08 Uhr habe ich das erste Kapitel einer gemeinsamen Fanfiktion mit Midna geschrieben. Ihr Arbeitstitel ist Aschenherz und das erste Kapitel nennt sich: "Bitteres Ende"

Seitenanzahl: 3 vollständige Seiten und eine angefangene 4. Seite.
Wortanzahl: 2138 Worte waren es dann gewesen.
Zeichenanzahl: 12999 Zeichen (Hier hätte ich das eine Zeichen noch hinzufügen können gell?)

2. 17:10 - 20:00 habe ich an der Navin und David Story weitergeschrieben.
Das Kapitel lief ausgesprochen gut. Ich habe die drei Seiten noch einmal durchgelesen und war damit sehr zufrieden.

geschriebene Seitenanzahl: 3 Wordseiten
Wortanzahl: 1724 Worte
Zeichenanzahl: 10709 Zeichen.

Mein Fazit in Zahlen: 7 Seiten
Meine Gesamtwortanzahl: 3862 Worte
Meine Gesamtzeichenanzahl: 23708 Zeichen

Mein Fazit in Schrift: Dafür, dass ich mehr Zeit zur Verfügung hatte, hätte ich heute eigentlich mehr schaffen müssen als nur 7 Wordseiten, aber ich finde, es ist mehr als beim letzten Mal und ich habe auch wirklich versucht kontinuierlich zu schreiben, auch wenn ich sehr sehr viel Ablenkung zwischendrinnen hatte.
Manchmal haperte es also an der Konzentration.
Besonders bei dem ersten Kapitel von Aschenherz.

Ich finde aber, es ist jetzt nicht unbedingt das schlechteste Ergebnis, was man haben könnte. In diesem Sinne hoffe ich, dass man beim nächsten Write-A-Thon das Ergebnis noch potentieren.

in diesem Sinne
glg
eure Teleri

Sonntag, 15. Mai 2011

Der Highway - Write - A - Thon

Teilnehmer:
Worum geht es

Es ist ein Schreibmarathon, der lieben Bloggerin Midna initiert wurde und der seit 12:00 läuft und sich bis 20 Uhr erstreckt. In dieser Zeit soll geschrieben werden, dass die Tastaturen glühen.

Was schreibe ich?

Ich schreibe an meine Geschichte "Der Mönch", in der es um einen Serienmörder geht.
Mehr kann ich allerdings dazu nicht verraten, weil ich sonst viel um den heißen Brei reden müsste und nebenbei doch zu viel verraten würde.

Die Etappen:

"Der Mönch"

1. Beginn: 14: 20
2. 1. Seite überarbeitet: 15: 03 - die Einleitung in die Geschichte ist geschafft, gehen wir in die Vergangenheit zurück ihr Lieben
3. 17: 09  - Die Hälfte der Seite vier ist geknackt und "Der Mönch" hat sein drittes Opfer gefunden.
4. 18:00 - Seite 5 - Marc im Konflikt mit seinem Vater wegen Opfer nummer Vier.
5. 18:58 - Marc in seinem Büro - 14 Tage Sprung - und für heute beendet.

Was fehlt: Weitere zwei Dates - und das Finale

"Die Mächte des stillen Gartens" - Kapitel 2

1. 19:00 Überarbeitung des bisherigen Kapitels beginnt.
2. 19:25 Über die Stelle Ende Seite 2, Anfang Seite 3 tot gelacht
3. 19:55 6 Seiten überarbeitet in die siebente Seite hineingegangen und das Kapitel beendet.

Zusammengerecht: von 14:20 bis 19:55 9 A 4 Seiten überarbeitet
                                                            3 1/2 A 4 Seiten geschrieben

Fazit: Ich war eindeutig zu sehr abgelenkt - das ist ja gar kein Ergebnis o.O


Montag, 4. April 2011

pinfeather-tales: Vom Regen in die Traufe

pinfeather-tales: Vom Regen in die Traufe: "Guten Abend ihr Lieben, Ich habe euch versprochen, dass ich euch zu gegebener Zeit mehr von der Geschichte erzähle, aber damit ich dieses ..."

Vom Regen in die Traufe

Guten Abend ihr Lieben,

Ich habe euch versprochen, dass ich euch zu gegebener Zeit mehr von der Geschichte erzähle, aber damit ich dieses Werk noch an den Mann oder die Frau bringen kann, habe ich mich nun dazu entschieden, nur ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern.
Nachdem ich am Wochenende schon angefangen habe einen Prolog zu schreiben, bin ich heute auch mit dem Rohkapitel 1 fertig geworden und meine Protagonistin ist im wahrsten Sinne des Wortes von mir gestraft worden.
Während sie am Anfang von dem unglaublich warmen Sommerwetter, einigen Kopfschmerzen einer durchzechten Nacht geplagt wird, kann ihr Tag natürlich noch schlechter verlaufen, als ursprünglich gedacht.
Nicht nur, dass sie prompt bei einer Missetat erwischt wird, kriegt sie auch noch Arbeit aufgehalst, die sie ganz und gar nicht erfüllen möchte. Sie weiß ihr gutes, ruhiges Leben nämlich sehr zu schätzen.
Da sie aber gar keine andere Wahl hat, als zu tun, wie ihr geheißen, wird die Verlockung eines Bieres viel zu groß, für meine kleine Protagonistin.
Auch bei mir geht es in diesem Kapitel mit dem Spruch: "Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort" kunterbunt chaotisch für sie los.
Nachdem sie ein bisschen zu viel von dem Bier genascht hat, fällt sie prompt dem Alkohol zum Opfer und wird von ihrem Schützling entdeckt. Das wiederum verstößt gegen die 11 Gesetze der Hüter, die einen Ehrencodex darstellen.  Ihr seht also der Tag meiner Protagonistin ist alles andere als gut gelaufen.
Aber sie wird natürlich immerhin ein bisschen entschädigt - denn ihrer Leidenschaft Schabernack zu treiben nachzugehen, wird ihr im nächsten Kapitel gestattet werden.
Wenn das zweite Kapitel steht, werde ich euch darüber informieren, was grob in dem Kapitel passiert.

ich wünsche euch einen schönen Abend
glg
eure Chris

Samstag, 2. April 2011

Mein erster Kama- Marathon

Da ich mir heute vorgenommen habe, überhaupt ersteinmal einen vernünftigen Plot für eine Geschichte zu überlegen, die jetzt schon einige Male an Überarbeitungen zu leiden hatte, habe ich mein Pensum heute tatsächlich erreicht.
Es steht eine Geschichte mit ihren Figuren, mit einer Handlung, mit Orten und Zielen. Spannungsbögen versprechen gut zu werden, wenn sie sich auf das virtuelle Textfeld bringen lassen, wie es sich in meinem Kopf abspielt.
Es hat einen ganzen Nachmittag gedauert. Ich habe etwa gegen 16:00 angefangen und bis 20:00 geplottet.
Die Namenssuche für die wichtigen Figuren in dem angehenden Roman war recht schwierig, aber ich habe es geschafft. Meine kleine kluge Eule hat mir assistiert und mit mir darüber debattiert.
Was habe ich aus dieser Debatte mitgenommen? Zunächst einmal, dass man sich bei Kriegen vielleicht an die Vergangenheit erinnern sollte, um zu überlegen, wie Kriege zu Stande kommen und wer gegen wen kämpft. Weil oft geht verloren, dass beide Parteien Gründe für ihren Krieg haben, denn zu einem Gemetzel gehören immer zwei Länder, zwei Parteien, zwei Landesführer und daraus ergab sich der Plot, der sich aufdröselte und vorhandene Ideen in ganz neuen Licht hat erstrahlen lassen oder in einer tiefen Finsternis, je nachdem, wie man es betrachten mag.
Weiterhin habe ich gelernt, dass es sinnvoll ist ein Ende zu haben, und den Weg zurück zu laufen, zum Anfang, warum kommt das zu diesem und jenes zu sonstiges.
Das war sehr interessant, wenn man den Weg ablaufen kann und bei eventuellen Biegungen einen leiten Kompass in Form einer lieben Eule hat.
Nun habe ich die Geschichte vor Augen und kann mit einem Lächeln sagen, sie gefällt mir und reizt mich zu schreiben. In der Widmung wird mein kleines Flugtierchen sicherlich liebevoll erwähnt werden.
In dem nächsten Blogeintrag mehr dazu, weil jetzt steht erstmal wohlverdientes Grillen mit Freunden an.

glg Teleri

Mittwoch, 30. März 2011

Der Kamikazetippmarathon

Mit einer Freundin zusammen haben wir uns heute über die überaus nützlichen Lesemarathons unterhalten und ich bin auf die unterhaltsame Idee gekommen, dass man ja so etwas auch für Schreiberlinge, wie mich machen könnte.
Dies ist wahrscheinlich der erste Blog, der wirklich von meiner Schreibverliebtheit zeugt.

Wir haben uns folgendes überlegt, wenn wir einen Schreibmarathon machen, dann kann man seine Fortschritte ja posten. Das heißt man sieht auch, was man gemacht hat und wenn der Marathon ab 15:00 ist ... nun dann ist das Open End nicht ausgeschlossen nicht wahr?
Vor allem ist das wichtige, dass man weiß, man sitzt gerade mit mindestens drei anderen Schreibern vor dem Rechner und die haben vielleicht sogar genauso wenig Elan, wie wir. Aber wer sagt schon gerne etwas ab, wo es doch um den Ehrgeiz und das Schaffen geht. Ich schätze unser Ego ist da ganz einfach zu überlisten.

mit diesem Link kann man im April die Termine bestätigen. Ich habe mich extra auf das Wochenende verlagert, weil da die meisten Zeit haben. Es wäre gemein gewesen irgendwas unter der Woche zu nehmen, wo beispielsweise eine befreundete Schreiberin bis halb sechs Abends Schulunterricht hat.
Das Prinzip ist ganz einfach:

1. Man nimmt sich eine Geschichte vor - ob es dabei um eine Fanfiktion geht oder einen selbst geschriebenen Roman, das ist ganz gleich. Wichtig ist nur, dass man ein Ziel vor Augen hat.

2. Man nimmt sich genau vor, was man an dieser Geschichte schaffen will, also will ich ein Kapitel schreiben, will ich es überarbeiten, will ich ersteinmal Material sammeln.

3. Man schreibt nebenbei bei Twitter über den Tag #kama, was er gerade so macht und schon geschafft hat.

4. An alle die einen Blog haben: Ihr dürft natürlich auch ganz stolz auf eurem Blog einen Abschlussbericht verfassen, der uns Einblick in eure spannenden Erlebnisse während des Schreibens gibt.

Von meiner Seite aus ist das folgendermaßen, ich hoffe viele machen mit und melden sich an und werden uns und sich selbst helfen, den inneren Schweinehund kontinuierlich in den Schweinepopo zu treten nicht wahr?

liebe Grüße
eure Teleri

Freitag, 25. März 2011

pinfeather-tales: Japan und das hiesige Leben

pinfeather-tales: Japan und das hiesige Leben: "Wieder einmal ist einer solchen Tage, wo ich darüber nachdenke, was wir Deutschen eigentlich für Jammerlappen sind. In Japan gab es Erdbebe..."

Japan und das hiesige Leben

Wieder einmal ist einer solchen Tage, wo ich darüber nachdenke, was wir Deutschen eigentlich für Jammerlappen sind.
In Japan gab es Erdbeben, einen Tsunami und ein Atomkraftwerk, das wahrscheinlich schon den Super - GAU hinter sich hat, ist so ziemlich einem grausamen Untergang geweiht und ich, als Deutsche, schäme mich meines Landes, weil meine Landsleute sich Geigerzähler und Jod-Tabletten kaufen, weil sie eine atomare Verseuchung fürchten.
Was man nicht alles mit dem Geld an Rettungsaktivitäten für Japan hätte mobilisieren können.
Die große Ich-Gesellschaft der westlichen, kommerziellen Welt ist zum Abgewöhnen.
Statt dem ehrlichen Mitgefühl sehe ich einen nahezu grotesken, ja paradoxen Widerspruch.

Auch ich muss feststellen, dass ich einer derjenigen Menschen bin, die vor Wut aufheulen könnte, weil ich

1. Nichts für das Land tun kann, weil ich keine Münze übrig habe, weil ich es zum Überleben brauche
2. Ich nicht nach Japan fliegen kann, um den Menschen zu helfen, weil die Flüge ein halbes Vermögen kosten.
3. Ich mir die Welt schön mache, in dem ich Videos drehe, an denen ich Spaß habe, obwohl die Japaner dort unten in Minusgraden frieren.
4. Ich feststellen muss, wie ignorant man als Mensch doch ist, wenn es alles so weit weg ist.

Ja, warum verhalten wir uns eigentlich so? Warum leben wir unser Gottverdammtes Leben einfach so weiter, ohne darüber nachzudenken, wie es den Menschen dort drüben geht. Sollten wir nicht ein schlechtes Gewissen haben, so zu leben? Sollte man nicht eigentlich solidarisch mit den Leuten mitfrieren?
Sollte man nicht weniger essen - ist das nicht eigentlich die Art, wie man darauf reagieren sollte?
Dennoch ist es in dem Verstand festgebohrt, dass man sich für andere Menschen nicht selbst vernachlässigen kann. Man kann sich nicht zu Tode hungern, weil tausende leiden.
Tod und Zerstörung ist so alltäglich geworden, dass zwar so ein gewaltiges Ausmaß schockiert und betroffen macht, aber zwanzig Tote im Nahen Osten doch als Belanglosigkeit angesichts der Größenordnung in Libyien oder Japan.
Was wird der Welt passieren? Hat 2012 tatsächlich eine wahre Tendenz? Ist das der Auftakt?
Eines ist jedoch klar, wir Deutschen sind Jammerlappen, weil wir statt Mitleid zu empfinden, auf unsere Regierung schimpfen, weil sie auf jahrelange Demonstrationen reagieren, weil wir unsere Regierung selbst zerstören und die Medien so einen derart unsinnig gefährlichen Einfluss haben, dass ganze Deutschland glauben würde, Ufos würden landen, wenn es in der Bild stünde.
Viel, viel erschreckender jedoch ist, dass wir uns über Geldprobleme aufregen - die ja tatsächlich auch da sind - aber in Japan niemand wirklich Geld hat, weil sie alles verloren haben.
Wir regen uns über die Preise des Essen auf, wo in den Entwicklungsländern Kinder bereits bei Geburt sterben oder im Laufe der ersten zehn Jahre - eben an Hunger.
Wir regen uns darüber auf, dass wir E 10 benutzen sollen, obwohl doch in anderen Ländern man gar keine Autos kennt.

Außerdem frage ich mich immer noch, ob man die höhere Macht unserer Welt wirklich als Gott, Allah oder eine durch und durch positive Macht bezeichnen kann ... denn wenn dem so wäre, dann hätten diese "Gutgötter" wirklich eine Tracht Prügel verdient, dass sie so wenig im Augenblick tun.
Sind diese Götter vielleicht wütend, weil ihre Schützlinge sich gegenseitig die Leiber durchlöchern und trinken Tee miteinander um der Apokalypse zuzusehen? Doch warum schützen sie dann nicht, die siebzehn verstrahlten Männer, die Heldenmut bewiesen haben, Tapferkeit darboten und für ihr Land kämpften. Über diese Götter kommt mir die Galle hoch. Vielleicht gibt es ja auch einen Gott und ein Allah und sie sind durch die Schlechtigkeit der Menschen so geschwächt, dass der Teufel leichtes Spiel hat und der apokalyptische dritte Antichris schon unter uns weilt.
Ich glaube mittlerweile daran, dass es eine hohe Macht gibt, die Gut und Böse gleichermaßen ist - die sich nach der Mentalität des Menschen richtet - oder aber die Biologen haben Recht und wir sind einfach nur ein albernes Tier, das eine viel zu hohe Meinung von sich selbst hat.

In mir regen sich meine eigenen positiven und freudigen Tage dieses Monates und mein Gewissen bestraft mich sehr für den Spaß, den ich habe - weil eigentlich müsste ich mitfühlen, mit Grauen dauerhaft erfüllt - weil diese Schrecken in dieser Welt einfach kein Ende mehr haben wollen.
Während ich es vermisse den dritten Band "Die Meisterin" von Trudi Canavan zu lesen, vermissen die Überlebenden in Japan ihre verlorenen Familienmitglieder - ihre Ehemänner und Ehefrauen - Großmütter vermissen ihre Kinder und Enkel.
Was für eine groteske, zutiefst übelkeitserregende Situation zwischen Freud und Leid.

glg Teleri

Montag, 21. März 2011

Barockkleider, wandelnder Job und Websiten

Heute muss ich euch von meinem Sonnenscheintag erzählen. Ich platze bald vor Freude und guter Laune. Ich sitze mit einem Grinsen vor dem Laptop und brenne darauf auch mal von den guten Seiten des Lebens zu berichten.
Zunächst einmal ein kleiner Bericht über mein Barockabenteuer.
Das Julifestival brauchte ja einen Trailer und dieser Trailer besteht aus einigen Teilen.
Wir haben heute den der Barockzeit gedreht und ich war eine der Hauptdarstellerinnen. Zunächst mit einer halben Stunde Verspätung begonnen, haben unsere Kleiderleute aus Dresden ganz tolle Alltagskleidung der Frauen mitgebracht. Wir drei Damen Isabelle, die Freundin vom Cheffe und ich wurden zunächst mit Strumpfhosen bedacht, dann mit einer witzigen Unterhose (unten waren lauter Rüschchen dran), als drittes folgte ein weißer Unterrock, danach noch ein Unterhemd. Damit durften wir dann aus der Umkleidekabine heraustreten.
Jetzt ging es an die Kleider - die Kleider anzuziehen ist recht umständlich - ich kann verstehen, dass die Damen damals Bedienstete hatten, die helfen mussten.
Nachdem wir nämlich schon so viel Unterziehkleidung bekommen hatte, folgte das Hüftpolster in pinker Farbe (ich war nur froh, dass man das nicht mehr sehen konnte XD), dann folgte mein sandgelbener Rock, der zunächst vorn gebunden wird und dann der zweite Teil nach hinten gebunden wird, um das Gefälle dieses Kleidungsstückes zu erreichen.
Nachdem wir alle drei diese Hürde bewältigt hatten, folgte das Oberteil mit dem integrierten Korsett. Bei mir waren lauter Gänseblümchen drauf. (Bedeutet, ich bleib immer Gänseblümchen, bekam eine neue Bedeutung) Jedenfalls mussten durch das Halbärmeljäckchen, dann Bänder durchgezogen werden, wie bei einem richtigen Korsett. Ich kann jetzt behaupten, ja das Gerücht stimmt, wenn man das zu fest schnürt bekommt man nur ganz, ganz schlecht Luft. Das Ganze musste dann noch mit ganz vielen Stecknadeln befestigt werden, damit das Unterhemd nicht zu sehr hervortrat.
Fixierung war eben auch schon damals einfach alles.
Mit dem Einkleiden dann fertig, folgte die Schuhauswahl. Ich hatte altrosafarbene mit einer silbernen Schnalle vorne drauf. Genau genommen richtig schick, aber verdammt unbequem. Man muss wirklich erstmal in solchen Schuhen laufen lernen ...
Nach dieser unglaublich - leicht schmerzhaften - Erfahrung kam das Haar dran und wenn man glaubt, dass die Sachen schon aufwendig klingen, dann ist man spätestens bei den Haaren eines besseren belehrt. Die Haarstücke mussten ebenfalls mit vielen Haarklemmen und Haarspangen fixiert werden.
Ich glaube es hat eine halbe Stunde gedauert meine Frisur hinzubekommen, so dass man dann anfangen konnte, den kleinen Frauenspitzhut zu platzieren, der richtig schmuck aussah. Normalerweise habe ich kein Hutgesicht, aber durch die vielen zusätzlichen Haare wurde es richtig hübsch und ich sah wirklich aus, wie eine Marie Curie ... einfach herrlich.
Über die Stunden des Drehs habe ich mich in die Barockkleidung einfach verliebt, die allerdings auch schon einen Hauch Rokkoko in sich trug.
Ich wollte sie eigentlich gar nicht mehr abgeben :) und wer denkt, dass es in solcher Kleidung kalt wird - Fehlanzeige - bei elf Grad Aussentemperatur mussten wir uns tatsächlich viel Luft zufächern, weil es einfach warm war. Allerdings konnte ich beim Dreh selbst keinen Fächer tragen, aber wir Damen (mit unserer Einkleidungsmama) hatten tatsächlich alle einen richtig filigranen Sonnenschirm. Unglaublich war das - wir hatten jedenfalls richtig viel Spaß, haben uns unterhalten, viele Knickse vor dem "König" gemacht und sind im Park spazieren gelaufen. Ihr glaubt ja gar nicht, wie anstrengend es ist mit einer Kamera zu laufen, ohne da rein zu sehen.
Ich durfte dem Herrn König einen kleinen Rehblick schenken und stelle mir die Frage, welche Szenen werden sie wohl benutzen? Weil am Ende ist es nur ein Trailer von 2 Minuten und 30 Sekunden.
Die Outtakes waren schön. Beim einen Mal bin ich beim Knicks fast gestürzt und auch in der finalen Version sehe ich bei dem Knicks eher stocksteif aus, wie ich finde. Weil meine Begleiterin in der Szene viel zu elegant war *lach*.
Jedenfalls gab es danach ein Dankeschönkaffe vom Cheffe und wir waren alle ganz traurig, dass wir die Kleider tatsächlich abgeben mussten *seufz*
Aber diese Erinnerung wird immer in meinem Kopf bleiben und vielleicht werde ich doch das ein oder andere Mal noch in solchen Sachen anzutreffen sein. Ich hoffe wir bekommen morgen die Fotos, dann kann ich sie euch zeigen :)
Dann nachdem wir länger als zum Ankleiden, beim Auskleiden gebraucht haben, ging es dann nach Hause und vor der Haustür, ganz unerwartet, sah man ein gut gekleidetes Paar Leute an den Autos stehen.
Ich sitze heute mit einem Flyer hier zuhause vor dem Laptop, der mir die Tür in die Welt der Bürokauffrau-Ausbildung öffnen könnte, weil dieses Pärchen ganz dringend für die Firma Leute sucht.
Einziger Wermutstropfen an der Sache - ich muss heute Abend eine Website fertig schreiben, weil die Morgen online gebracht werden soll. Ich habs versprochen und Versprechen pflege ich zu halten.
Bei den vorgefertigten Texten durfte ich einmal erfahren, wie sich eine Rechtschreibkontrolle fühlt. Auf dreizehn Seiten habe ich über 100 Rechtschreibfehler, Grammatikfehler und Ausdrucksfehler meines Cheffes korrigieren dürfen. Anstrengende Sache das und ich meine, ich bin schon keine Ultraleuchte in RS ... aber da standen einem die Haare zu Berge.
Jetzt jedenfalls bin ich wieder friedlich und entspannt und ich werde mich jetzt wieder an die Arbeit zurückbegeben. Übrigens war mein Chefchen ganz ganz dankbar, dass ich die hundert Fehler nicht einfach integriert habe, sondern korrigiert, weil das natürlich ein schlechtes Bild auf der Internetseite und bei den Händlern gemacht hätte.
Warum schreibe ich euch das? Nun, wenn ihr von mir nur dauernd Gejammere lesen musstet in den letzen Monaten, dann dürft ihr jetzt einmal einen glücklichen Tag im Leben von der Dany in dutzend kleinen Einzelheiten erfahren.
mit lieben Grüßen und vielen Umarmungen
eure Teleri

Sonntag, 20. März 2011

Von Willkommen zu Hallo ihr Lieben

Wir schreiben das Jahr 2011, den Monat März und den 20. Tag desjenigen.
Dieses Datum ist bedeutsam, denn für mich bedeutet das, ich habe wiedereinmal das gemacht, was ich eigentlich gar nicht machen wollte.
Ich habe mich dazu entschieden, einen Blog zu eröffnen.
Vielleicht wird jetz der ein oder andere Leser sich fragen, warum ich mich trotzdem dazu hinreißen ließ.
Die Erklärung ist so einfach, wie simpel: Gestern war ich zusammen mit einer Freundin auf der Leipziger Buchmesse und ich habe Menschen kennen gelernt, die einen Blog haben und irgendwie finde ich es mittlerweile interessant, meine Umwelt auf dem Laufenden zu halten, was ich so in dieser Welt tue.
Gut, ich sehe das, was ich mache als unspektakulär an ... und es ist fast nicht zu leugnen, dass es tausende von meiner Sorte gibt.
Ich bin das, was ich als Hobbyautorin bezeichne, weder besonders erfolgreich, noch großartig, über die Maßen hinaus talentiert - aber ich dachte mir, wenn ich schon noch am Anfang meines Traumes stehe, dann kann ich meine Umgebung damit nerven, entlasten oder bereichern (das ist ja jedem selbst überlassen), dass ich euch an meinen Fortschritten, Gedanken und Ideen teilhaben lassen kann.

Ich wünsche euch noch viel Spaß auf meiner Blogseite und hoffe, dass ich den ein oder anderen wiederfinden werde.

glg
eure
Teleri